Die Erstbehandlung besteht aus einem ausführlichen Vorgespräch, einer gründlichen körperlichen Untersuchung und einer ersten, kurzen Behandlung.
Dabei wird auch geklärt, ob Gegenanzeigen vorliegen oder ob weitere diagnostische Abklärungen notwendig sind. Falls Ihnen Befunde aus früheren Untersuchungen oder Operationen vorliegen (z. B. Röntgenaufnahmen), bringen Sie die Auswertungen bitte zum ersten Termin mit.
Für die Untersuchung ist es in der Regel erforderlich, sich für kurze Zeit bis auf die Unterwäsche zu entkleiden. Anschließend können Sie bequeme, lockere Kleidung wieder anziehen.
Die Untersuchung erfolgt – sofern möglich – im Stehen, Sitzen und Liegen. Ziel ist es, einen Gesamteindruck von Haltung, Beweglichkeit und dem Zusammenspiel verschiedener Körpersysteme zu gewinnen. Bei Rückenschmerzen werden daher nicht nur die Wirbelsäule, sondern auch Becken, Hüftgelenke, Bauchorgane, Beine sowie die Kopfgelenke (Halswirbelsäule, Atlas, Schädel) einbezogen.
Auffällige Strukturen werden entweder im Anschluss an die Untersuchung oder bereits währenddessen behandelt. Das weitere Vorgehen wird anschließend gemeinsam besprochen.
Ein Folgetermin wird in der Regel frühestens nach etwa zwei Wochen vereinbart, damit der Körper ausreichend Zeit hat, auf die Behandlung zu reagieren. Bei akuten Beschwerden können kürzere Abstände sinnvoll sein.
Direkt nach der Behandlung sollten Sie auf schwere körperliche Belastungen verzichten. Dazu zählen auch sportliche Aktivitäten, Gartenarbeit, Haushalt oder vergleichbare Tätigkeiten – selbst dann, wenn sie sich für Sie entspannend anfühlen.
Empfehlenswert sind stattdessen leichte Bewegung, zum Beispiel ein Spaziergang. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig!
Müdigkeit einige Stunden nach der Behandlung oder muskelkaterähnliche Beschwerden in den folgenden Tagen sind möglich, auch wenn die Behandlung selbst unspektakulär wirkte. Manche Techniken erscheinen sehr zurückhaltend, entfalten ihre Wirkung jedoch in tieferen Gewebeschichten.
